Bürgerinfo - Gemeinde Wandlitz

Vorlage - BV-A1/2022-0179  

 
 
Betreff: Befreiungsantrag zum Bebauungsplan "An der Birkenstraße", Gemarkung Schönwalde, Gemeinde Wandlitz
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage A1
Verfasser:HB 22
Der Bürgermeister
Aktenzeichen:Sw 6340008/22
Federführend:HB_Bauleitplanung Beteiligt:HB AL
    Bgm
   TB_Tiefbau
Beratungsfolge:
Ortsbeirat Schönwalde Vorberatung
21.06.2022 
Sitzung des Ortsbeirates Schönwalde ungeändert beschlossen   
A2 Ausschuss für Bauen und Gemeindeentwicklung Vorberatung
28.06.2022 
Sitzung des Ausschusses Bauen und Gemeindeentwicklung ungeändert beschlossen   
A6 Ausschuss für Umwelt, Energie und ÖPNV Vorberatung
30.06.2022 
Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Energie und ÖPNV ungeändert beschlossen   
A1 Hauptausschuss Entscheidung
29.08.2022 
Sitzung des Hauptausschusses ungeändert beschlossen   
Anlagen:
Antragsunterlagen-Begründung Befreiungsantrag
Auszug aus dem Lageplan

Begründung / Erläuterung

Begründung / Erläuterung

 

Der Gemeindeverwaltung liegt ein Bauantrag zur Errichtung eines Einfamilienhauses mit Anträgen auf Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes „An der Birkenstraße“ auf dem Grundstück Birkenhain 1b, Gemeinde Wandlitz, Gemarkung Schönwalde, Flur 11, Flurstück 537, vor.

 

Die betroffenen Festsetzungen:

- Baugrenze, schützenswerter Baum:

    - Baugrenzüberschreitung um rd. 2m in östlicher Richtung

    - Fällung des eingetragenen Baumes (Eiche)

 

Zur Begründung des Antrages seitens Antragsteller sh. Anlage Pkt. 7 ff.

 

Weiterhin wurde mit der Stellungnahme der EWEnetz GmbH ein Abrücken des geplanten Bauvorhabens um 3m von der Gasleitung und somit die Verschiebung des Wohnhauses nach Osten begründet.

Eine Verlegung der Gasleitung in den öffentlichen Bereich sei auf Grund der Platzverhältnisse und der geforderten Nichtüberbauung unmöglich. Durch den einzuhaltenden Mindestabstand zwischen Gasleitung und Bauvorhaben von 3m ergäbe sich die Überschreitung der Baugrenze Richtung Osten.

Mit dieser Überschreitung sei die Festsetzung des zu erhaltenden Baumes (Eiche) unrealistisch.  

Beim Antragsteller besteht die Bereitschaft, den entfallenden Eichenbaum zu kompensieren. 

Aus Sicht der Gemeindeverwaltung ist die beantragte Befreiung auch unter Berücksichtigung des Baumverlustes städtebaulich vertretbar und mit den Zielen der Planung vereinbar.

 

Die Antragstellerin hat ihre Einwilligung zur Veröffentlichung von Anträgen im Amtsinformationssystem gemäß DSGVO erteilt.

 

Gesetzliche Grundlagen

 

§ 29 ff   Baugesetzbuch

§ 2   Kommunalverfassung

§ 3   Zuständigkeitsordnung

 


Finanzielle Auswirkungen:       Nein


Beschluss:

 

Der Hauptausschuss beschließt, der beantragten Befreiung von der Einhaltung der Baugrenze und dem Entfall der schützenwerten Eiche unter der Bedingung einer noch näher zu bestimmenden Ersatz-/Neupflanzung zuzustimmen.

 


Anlagen:

 

Antragsunterlagen - Begründung Befreiungsantrag

Auszug aus dem Lageplan

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Antragsunterlagen-Begründung Befreiungsantrag (4846 KB)    
Anlage 2 2 Auszug aus dem Lageplan (807 KB)