Bürgerinfo - Gemeinde Wandlitz

Auszug - Information und Anfragen von Ausschussmitgliedern  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Bildung, Jugend, Kitas und Sport
TOP: Ö 6
Gremium: A3 Ausschuss für Bildung, Jugend, Kitas und Sport
Datum: Mo, 17.08.2020 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:40
Raum: Kulturbühne "Goldener Löwe"
Ort: Breitscheidstraße 18, 16348 Wandlitz

Frau Moser erklärt, dass Ärzte für die Ausstellung eines Nachweises der Masernimpfung eine Rechnung stellen. Sie möchte wissen, ob eine Erstattung der Arztkosten durch die Gemeinde erfolgen kann. Frau Meyer-Kuntzsch informiert, dass es sich bei der Nachweispflicht der Masernimpfung um ein Bundesgesetz handelt und eine Erstattung durch die Gemeinde nicht möglich ist.
Weiterhin ist der Nachweis aus dem Impfausweis, im Original zur Einsicht geben, ausreichend.

Frau Moser fragt, warum die Dixi-Toilette am Spielplatz Stolzenhagen nicht mehr steht und sie weist darauf hin, dass es am Spielplatz ein Problem mit Ameisen gibt. Frau Meyer-Kuntzsch lässt prüfen, was mit der Toilette passiert ist und informiert den Ausschuss. Das Ameisenproblem ist bekannt. Maßnahmen werden dazu fortlaufend getroffen.

Frau Moser möchte außerdem wissen, ob Eltern für Schließzeiten in Kitas das Essen selbständig abbestellen müssen. Frau Meyer-Kuntzsch informiert, dass für Schließzeiten wie Sommerferien und Fortbildungstage/Teamtage die Abbestellung durch die Kitaleitung automatisch vorgenommen wird.

Frau Tanzer fragt, ob die Geruchsbelästigung in den zwei Räumen der Schule Klosterfelde behoben ist oder ob weitere Räume betroffen sind. Frau Meyer-Kuntzsch informiert, dass nach aktuellem Stand keine weiteren Räume betroffen sind, die Situation aber weiter beobachtet wird. Die zwei betroffenen Unterrichtsräume wurden in den Sommerferien saniert.

Frau Tanzer möchte außerdem wissen, ob Eltern bei Glutenunverträglichkeit und sonstigen Allergien selbst alternatives Essen in die Kita mitbringen müssen. Frau Meyer-Kuntzsch informiert, dass Eltern die Unverträglichkeiten an die Kita-Leitung melden müssen und dass dann ein passendes Verpflegungsangebot zur Verfügung gestellt wird. Eine ärztliche Bescheinigung oder ein Nachweis ist allerdings vorzulegen.

Herr Striegler teilt mit, dass bereits vor 7 Jahren ein städtebaulicher Vertrag „Louisenhain“ mit dem Vorhabenträger vereinbart wurde. Hier wurde vereinbart, dass der Vorhabenträger Angebote für Kinder und Jugendliche durch Bereitstellung von Räumen und Ausstattung realisiert. Dies soll in die aktuelle Planung für die Kinder-, Jugend- und Freizeiteinrichtung einbezogen werden. Die Verwaltung wird durch den Ausschuss mit der Prüfung (siehe Anlage) beauftragt.

Frau Hirsch gibt zu bedenken, dass der Pachtvertrag mit dem Betreiber des Bistros im Bahnhofsgebäude Wandlitz bis 2023 besteht. Dies birgt die Gefahr, dass das Projekt Jugendclub im Bahnhof Wandlitz noch scheitert, wenn der Bistrobetreiber den Pachtvertrag mit der NEB nicht auflösen möchte. Frau Meyer-Kuntzsch teilt diesbezüglich mit, dass die Verhandlungen zwischen dem Bürgermeister, der NEB und dem Betreiber aufgenommen sind und das Ergebnis abzuwarten ist.

Frau Breuer informiert, dass eine Abfrage in der Oberschule Klosterfelde ergeben hat, dass in 30 Familien keine Computer (Endgeräte) für das Homeschooling vorhanden sind. Die Frage ist, ob mit Leihgeräten geholfen werden kann. Frau Breuer bestätigt, dass die Ausstattung der Schule (60 Laptops plus 1 Computerkabinett) grundsätzlich gut ist, die vorhandenen Geräte aber nicht an Schüler verliehen werden und ausschließlich im Schulnetzwerk funktionieren. Frau Meyer-Kuntzsch nimmt die Anfrage auf und gibt zu bedenken, dass die Anschaffung von Geräten natürlich eine finanzielle Frage ist und die Haushaltslage auf Grund von Corona und den vielen Hochbauprojekten (Kita- und Schulneubau) für die nächsten Jahre erst einmal zu stemmen ist. Eine Nutzung der in der Schule befindlichen Geräte könnten auch im Rahmen von „Homeschooling“ in der Schule genutzt werden. Herr Siebert erklärt, dass nach dem Gesetz ein finanzieller Zuschuss der Agentur für Arbeit für bedürftige Familien möglich ist und die Gemeinde daher nicht handeln muss.