Bürgerinfo - Gemeinde Wandlitz

Auszug - Beschlussantrag zur weiteren Entwicklung des NWA  

 
 
Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses
TOP: Ö 19
Gremium: A1 Hauptausschuss Beschlussart: an Einreicher zurück verwiesen
Datum: Mo, 26.03.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:30 - 19:23
Raum: Ratssaal der Gemeindeverwaltung
Ort: Prenzlauer Chaussee 157, 16348 Wandlitz
BV-HA/2018-0253 Beschlussantrag zur weiteren Entwicklung des NWA
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage GV
Verfasser:HA12
EBWP
Federführend:HA   

Frau Braune erläutert als Vertreter der einreichenden Fraktion kurz die Vorlage.

 

Herr Berlin pflichtet Frau Braune bei.

 

Herr Auge äußert sich als Mitglied des NWA. Er kann die Vorwürfe nicht nachvollziehen. Er hält es für falsch, wenn ein funktionierender Verband zerschlagen wird. Der Verband arbeitet wirtschaftlich gut. Die Risiken die bei einer Zerschlagung entstehen, sind nicht zu beziffern für die Gemeinde Wandlitz. Er hält die Vorlage für falsch.

 

Frau Brandt schließt sich der Meinung von Herrn Auge an. Der NWA kam in Verruf durch die Verfahrensweise der Landesregierung. Sie ist gegen die Zerschlagung.

 

Frau Braune meint, dass der NWA nicht gut arbeitet. Der Umgang mit den Menschen sei nicht in Ordnung. Der Verband müsse kundenfreundlicher werden.

 

Frau Berbig teilt die Auffassung von Frau Brandt und Herrn Auge. Man solle in Kommunikation mit dem NWA treten. Als sich Panketal von Bernau abgespalten hat, hat sich dieses Verfahren jahrelange hingezogen.

 

Herr Auge sagt die wirtschaftliche und die politische Arbeit müsse getrennt werden.

 

Herr Krajewski ist mit einem Großteil der Vorlage einverstanden. Die Öffentlichkeitsarbeit des NWA sei sehr schlecht. Er möchte die Vorlage zurückstellen. Zudem plädiert er dafür die Vorlage auch in den Ortsbeiräten zu besprechen.

 

Frau Braune möchte die die Vorlage nicht zurückstellen lassen.

 

Frau Dr. Radant sieht es auch so, dass die Pressearbeit geändert werden muss. Herr Kunde werde sicherlich bereit sein, diesbezügliche Gespräche zu führen. Die Zusammenführung mit einem anderen Verband, könne sich jahrelang hinziehen.

 

Herr Auge erklärt, dass auch ein Eigenbetrieb nicht stemmbar sei.

 

Frau Braune betont, dass der Verband nicht zerschlagen werden soll. Es solle eine Prüfung erfolgen.

 

Herr Auge entgegnet, dass die Öffentlichkeitsarbeit verbessert werden müsse. Im letzten Jahr haben die Mitarbeiter unter einem enormen Druck gestanden. Sicherlich könne man eine Verbandsversammlung im Rathaus durchführen

 

Es wird über eine Änderung des Beschlusstextes gesprochen.

 

Herr Krajewski sagt, es müsse über Alternativen nachgedacht werden und die Ortsbeiräte müssen einbezogen werden.

 

Die Einreicherin stimmt zu das die Vorlage überarbeitet wird. Die Einreicherin und die Verwaltung werden den Beschlusstext überarbeiten. In der Gemeindevertretersitzung am 12.04.18 wird die Vorlage nicht besprochen.

 


Beschluss:

Die Verwaltung der Gemeinde wird beauftragt, die Voraussetzungen und Bedingungen für die Gründung eines eigenen Wasser- und Abwasserverbandes zu prüfen und die notwendigen Schritte einzuleiten, einen solche Verband losgelöst von dem bisherigen NWA zu etablieren wenn es nicht gelingt eine Zukunftsorientierte Entwicklung des Verbandes in der gegenwärtigen Form sicher zu stellen. Alternativ sollte geprüft werden, ob ein Zusammenschluss mit einem bestehenden Verband auf dem Territorium des Kreises Barnim sinnvoll und möglich ist.

 

 

 


Abstimmungsergebnis:

 

Zustimmung:

Ablehnung:

Enthaltung: