Bürgerinfo - Gemeinde Wandlitz

Auszug - Werbekonzept der Gemeinde Wandlitz  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Ordnung, Sicherheit und Umwelt
TOP: Ö 5
Gremium: A4 Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Wirtschaft Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mo, 03.05.2010 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 20:35
Raum: Feuerwehrgerätehaus
Ort: Basdorf
MV-GV/2010-0019 Werbekonzept der Gemeinde Wandlitz
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilungsvorlage
Verfasser:Stern, Christoph
Federführend:OA_Ordnungsamt   

Herr Stern erläutert die Grundlage der Erstellung der Werbekonzeption sowie die wesentlichen Inhalte

Herr Stern erläutert die Grundlage der Erstellung der Werbekonzeption sowie die wesentlichen Inhalte. Die Hauptaufgabe bestand in der Suche nach Steuerungsmöglichkeiten unter ordnungsbehördlichen Gesichtspunkten.

 

Herr Becker fragt nach der Gestaltung der Plakatierung / Werbung. Welche Standards sind gewünscht?

 

Herr Stern erklärt, dass keine Pappschilder verwendet werden sollten, sondern Werbung auf PVC-Trägern bevorzugt werden.

 

Danach fragt Herr Becker nach der Werbung an Straßengeländern, die bisher durch die Fa. Multi display betrieben wurde. Welche Möglichkeit besteht, dort wieder Werbung anzubringen?

 

Frau Luther gibt zu bedenken, dass bei dieser Art der Werbung das Bau- und das Verkehrsrecht zu beachten sind und teilweise private Flächen betroffen sind.

 

Herr Becker wünscht sich mehr Kontrollen bei den Plakatierungen. Aus seiner Sicht hängen die Wahlwerbungen zu lange.

 

Hierzu antwortet Herr Stern, dass durch die Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes Kontrollen stattfinden, aber auch der Bauhof bei seinen Fahrten auf illegale und abgelaufene Werbung achtet.

 

Frau Bohnebuck sieht Probleme mit der Befestigung von Werbung an Laternen. Diese werden dadurch zerkratzt. Die Bürger wurden zur Zahlung der Straßenlaternen herangezogen. Das Ortsbild ist durch die Plakatierungen nicht ansehenswert.

 

Es gibt kaum andere Möglichkeiten der Plakatierung, so Herr Stern.

 

Frau Bohnebuck ist der Meinung, dass hierfür die Buswartehäuschen genutzt werden sollten.

 

Frau Luther merkt hierzu an, dass die kurzfristige Werbung gut sichtbar entlang der Fahrbahn angebracht werden sollte.

 

An den Märkten wie z.B. LIDL und Aldi würde sich Werbung anbieten, so Frau Bohnebuck.

 

Wer macht die Werbung wieder ab, fragt Herr Sperling.

 

Der, der die Werbung anbringt, muss sie auch wieder entfernen, so Herr Stern. Sollte diese über den genehmigten Zeitraum hinaus angebracht sein, wird zunächst der Werbetreibende telefonisch kontaktiert und zur Entfernung aufgefordert. Die Gebühr wird weiter berechnet und zudem ein Bußgeld erhoben. Es werden auch Plakate durch den Bauhof entfernt, die dann im Lager abgeholt werden können.

 

Herr Häser findet, dass sehr viel für Veranstaltungen plakatiert wird, die außerhalb des Gemeindegebietes stattfinden.

 

Nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz sind auch diese Plakatierungen zu genehmigen, so Herr Stern, wenn die Voraussetzungen erfüllt werden.

 

Herr Lange fragt nach, ob die Werbekonzeption auch für Wahlwerbung gilt. Dies verneint Herr Stern.

 

Herr Striegler bemerkt, dass bei einem 50 %igen Rückgang der Werbung mit einer Vervierfachung der Einnahmen gerechnet wird. Wie kam diese Neuberechnung zustande?

 

Hierzu antwortet Herr Stern, dass die neue Anzahl anhand der bisherigen Antragstellungen ermittelt wurde.

 

 

Beschluss:

 

Die Gemeindevertretung nimmt die vorliegende Werbekonzeption zur Kenntnis.